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Myokine aktivieren

Der Name Myokine lässt sich auf eine Zusammensetzung der beiden griechischen Begriffe „Mys“ für Muskel und „Kinos“ für Bewegung zusammensetzen.

Bei Myokinen handelt es sich um echte Wunderwaffen. Sie lassen nicht nur Muskeln wachsen, sondern erhöhen auch den Stoffwechsel und den Grundumsatz und sorgen letztlich dafür, dass es ungeliebten Fettpolstern an den Kragen geht.

Darüber hinaus können Myokine die Zellarbeit verbessern, wie beispielsweise im menschlichen Abwehrsystem. Der Haken an Myokinen ist jedoch, dass der Körper sie nur dann ausschüttet, wenn der Mensch aktiv wird.

Wunderwaffe Myokine

Bei Myokinen handelt es sich um eine Untergruppe der Zytokine. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie in den Muskelzellen hergestellt und freigesetzt werden.

Heutzutage kennt die Wissenschaft mehr als 400 verschiedene Myokine, die über unterschiedlichste Wirkungsweisen verfügen.

Zwar steckt die Klassifizierung und Erforschung der verschiedenen Myokine nach wie vor in den Kinderschuhen, schon heute lässt sich jedoch feststellen, dass Myokine eine wichtige Rolle bei der Gesundheitsvorsorge und dem Erreichen des Idealgewichtes spielen.

Drei Myokine unter der Lupe

Interleukin 6 (IL-6)

Beim Myokin IL-6 handelt es sich um einen Botenstoff, der die Zuckeraufnahme in die Muskulatur verbessert und zudem eine antientzündliche Rolle spielt.

Durch Bewegung lässt sich die Konzentration von IL-6 um das 100-Fache steigern. Diese Steigerung bricht jedoch schnell wieder in sich zusammen, sobald die Bewegung abgebrochen wird.

Interleukin 15 (IL-15)

Das IL-15 spielt eine große Rolle für das Wachstum der Muskulatur und die Interaktion von Fett und Muskeln. Dieses Interleukin kann die Muskelzellen dazu anregen, mehr Eiweiß einzulagern, was das Wachstum der Muskulatur begünstigt.

Zudem kann es die Aufnahme von Zucker in die Muskelzellen verbessern, ähnlich wie das IL-6.

BDNF – das Turbo-Myokin

Bei BDNF handelte sich um einen Faktor, der ursprünglich bekannt ist für seine Auswirkungen im Gehirn.

Mittlerweile konnte die Wissenschaft feststellen, dass dieser Faktor unter körperlicher Aktivität auch von Muskelzellen gebildet werden kann. BDNF hat eine wichtige Funktion für das Energiegleichgewicht im Körper.

Es hilft unter anderem bei der Reduzierung von Körperfett.

Myokine beschleunigen das Abnehmen

Myokine beschleunigen das Abnehmen

Myokine sorgen im menschlichen Körper dafür, Speicherfett bei Energiebedarf so umzuwandeln, dass es vom Körper auch verbraucht werden kann.

Daher spielen Myokine für ein erfolgreiches Abnahme-Projekt eine sehr große Rolle. Bisher gibt es die Botenstoffe der Muskulatur leider nicht in Pillenform und jeder Mensch muss sie daher selbst herstellen.

An sich ist dies kein Problem, jedoch mit etwas Mühe verbunden, denn Myokine stellt der Körper nur bei entsprechender Muskelarbeit her, wie es etwa bei gezieltem Krafttraining der Fall ist.

Um Fett zu verbrennen, reicht es also nicht aus, einfach nur weniger Nahrung zu sich zu nehmen.

Fazit

Myokine entstehen in der Skelettmuskulatur. Diese Botenstoffe werden bei mechanischer Muskelkontraktion in den betroffenen Strukturen aktiviert.

Einfach zusammengefasst bedeutet dies:

Wenn wir uns bewegen, kann unser Körper die kleinen und wichtigen Helfer in ausreichender Zahl herstellen.

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