Interview

Sabina Tschernych – Mentorin für Performance und Selbstmanagement: „Wenn man sich vor der Klarheit versteckt, wird man nie die Wahrheit entdecken.“

Ihre Mission ist es, so viele Menschen wie möglich in ein ausgeglichenes Leben zu begleiten – ohne dabei auf beruflichen Erfolg zu verzichten. Sabina Tschernych ist Mentorin im Bereich Selbstmanagement. 

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Sabina Tschernych, Mentorin für Performance und Selbstmanagement

„Ich genieße die frische Luft, schalte voll ab und genieße die kleinen Dinge in meinem Leben.“

Sabina, wer bist du ? 

Sabina Tschernych: Ich bin ein glücklicher und erfüllter Mensch – und auf dem Weg, auch viele andere Menschen dabei zu unterstützen, mehr Klarheit über sich zu erlangen. 

Wie würdest du dein Leben beschreiben ? 

Sehr bunt, in allen Lebensbereichen ausgeglichen – und trotzdem oder vielleicht gerade deswegen: spannend.

Hast Du feste Rituale oder Routinen im Leben? 

Ja, und ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, ohne meine Routinen zu leben! Denn sie geben mir Halt und sehr viel Energie.

Morgens fokussiere ich mich auf mich und nehme mir aktiv Zeit für all das, was mir wichtig ist, wie zum Beispiel lesen, Selbstpflege oder Meditation.

Ein weiteres sehr schönes Ritual von mir: mindestens ein Mal am Tag einen Spaziergang machen. Ich liebe meine Spaziergänge.

Dabei genieße ich die frische Luft, schalte voll ab und fokussiere mich auf die kleinen Dinge in meinem Lebendazu gehört zum Beispiel auch mein Kaffee  

Sabina Tschernych: „Früher, konnte ich mir nicht vorstellen, einen Tag lang nichts zu tun! Das wäre für mich reine Zeitverschwendung. Heute mache ich 7 Tage Stillschweige Retreat und für mich es eine geniale Energiequelle.“

Was genau tust Du und wie hilfst Du dadurch anderen?  

Sabina Tschernych: Ich begleite Menschen dabei, ein ausgeglichenes Leben zu führen – und dabei trotzdem ein erfolgreiches Business aufzubauen. Und das ganz ohne Stress, dafür aber mit Klarheit und einem Gefühl der Leichtigkeit.  

Um das zu erreichen, habe ich ein spezielles Mentoring-Programm entwickelt, bei dem die Bausteine eines erfolgreichen Selbstmanagements im Vordergrund stehen. Bei mir lernst du, dich zu organisieren und dein eigenes Zeitmanagement zu optimieren.

Du lernst, das Beste aus einer Situation zu machen, dich selbst zu reflektieren und deine Ziele dadurch effektiv und effizient zu erreichen.

Aber du begreifst auch, das Wichtige in deinem Leben vom Unwichtigen zu unterscheiden, was wiederum zu einer besseren Balance im Leben führt.

Kurz um: Mit meiner Hilfe setzt du dir definierte Ziele, die du wiederum mit einem Gefühl der Klarheit und Leichtigkeit erreichst.  

Wie und Weshalb bist Du zu dieser Berufung gekommen?  

Sabina Tschernych: Früher gehörte ich zu den Menschen, die ständig am Machen waren – mit ganz viel Druck, dem Fokus nur auf der Arbeit, ohne jegliche Entspannung.

Ich konnte mir nicht vorstellen, mal einen Tag lang nichts zu tun! Das wäre für mich die reinste Zeitverschwendung gewesen. Nichts tun, während es so viel zu erledigen gab? Ich kam ja so schon kaum hinterher. Wie sollte da noch Zeit für Entspannung oder Freunde bleiben?  

Irgendwann haben mich meine Freunde gar nicht mehr angerufen, weil sie eh nicht mehr mit meiner Zeit rechneten.

Mit meinem Mann habe ich zwar Zeit verbracht, letztendlich saß ich aber nur ständig am Handy und mein Kopf konnte nicht abschalten. Habe ich damals also wirklich Zeit mit ihm verbracht? Heute glaube ich das nicht mehr.

Wir waren zwar körperlich anwesend, in Gedanken war ich aber ganz woanders, in diesem ständigen Gedankenkarussell, das nur Energie zieht und an alles denkt, nur nicht an das Hier und Jetzt.

Wir haben es beide gespürt und an einem Tag entschieden, dass es so nicht mehr weiterging. Denn meine To-Do-Liste wurde immer länger, die Deadlines immer kürzer.

Sabina Tschernych Mentorin Selbstmanagment

Ich hatte Angst, dass es da noch etwas gibt, das ich tun müsste. Doch dadurch war ich permanent abgelenkt, bediente parallel tausend Dinge und kam trotzdem nicht voran.

Ich war nur am Arbeiten – und hatte am Ende des Tages trotzdem das Gefühl, rein gar nichts geschafft zu haben.  

Wenn ich heute auf mein damaliges Leben zurückschaue, möchte ich um keinen Preis wieder dorthin. Und das Erschreckende ist, dass ich es damals nicht einmal gemerkt habe.

Denn ich habe nichts gefühlt, ich hatte keinen Zugang zu meinem Körper. Bis er nicht mehr konnte. Bis ich gänzlich kaputt war.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, innerlich leer zu sein und nichts mehr zu wollen. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn zehn Minuten Tagebuchschreiben am Tag bereits zu viel sind. Und jetzt seien wir mal ehrlich:

Was für eine Energie kann da schon in mir fließen? Meiner Meinung nach keine, die mich sonderlich weit nach vorne bringt. 

War ich damals eine Arbeitsmaschine? Ja! War ich erfolgreich? Heute würde ich sagen: Nein!

Auf dem Konto sah es vielleicht gut aus, aber ich hatte eine kaputte Beziehung, kaum Zeit für mich oder für meine Kreativität, Freunde, das Leben.

Ich war eine erschöpfte Frau, die zwar immer für ihre Kunden da war – aber nie für sich selbst. Sieht so Erfolg aus? Für mich tut es das nicht.  

Damals arbeitete ich noch in Vollzeit, aber dann entschied ich, zu kündigen. Ich entschied mich bewusst für ein ausgeglichenes Leben, versprach mir, in Zukunft immer Zeit für mich zu haben, für meine Familie, Freunde, Hobbys, Persönlichkeitsentwicklung und mein Business.

Das war die beste Entscheidung, die ich je hätte treffen können. 

Sabina Tschernych: „Struktur gibt dir mehr Zeit. Indem man ganz klar ist, mit dem was zu tun ist.“

Was sind die häufigsten Vorurteile bei Selbstmanagement? 

Sabina Tschernych: Es sind immer die gleichen: Struktur engt ein, es bleibt kein Raum für Spontanität, Zeitmanagement funktioniert nicht, dahinter steckt doch so viel Arbeit.  

Das sind alles Ausreden. Struktur gibt sogar mehr Zeit, weil ganz klar vorgegeben ist, was zu tun ist. Man verschwendet keine Energie und Zeit mehr darauf, sich zu fragen, was denn noch alles erledigt werden muss.

Ich habe so viel Freizeit, wie kein anderer meiner Kollegen! Ich werde sogar öfters gefragt, wie ich denn so viel Zeit für mich finde. Tja, im Selbstmanagement liegt das Geheimnis. 

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Was sind die wichtigsten Eigenschaften, um beruflich erfolgreich zu sein?  

Klarheit schaffen, sich reflektieren, mit allem bewusster umgehen. Wer lernt, sich selbst zu managen, sich auf den Prozess und nicht auf das Ziel zu fokussieren, wird weit kommen.

Was siehst Du als Weg zu innerem und äußerem Frieden?‬ 

Das ist eine sehr schöne Frage. Innerer Frieden ist ein wunderbares Gefühl. Dieser kann nur entstehen, wenn wir in unserer Wahrheit leben und Klarheit über uns gewinnen.

Der äußere Frieden hingegen kommt, sobald der innere Frieden geschaffen wurde. Es gäbe keinen Platz mehr für Ego, Hass, Wut, Gier oder Angst auf dieser Welt, wenn jeder Mensch seinen inneren Frieden fände. 

Welche Person, Mentor oder welches Buch hat Dich in Deinem Leben am meisten beeinflusst/ inspiriert?  

Sabina Tschernych: Ich könnte in der Tat jetzt alles aufzählen, das mir je in irgendeiner Form begegnet ist. Weil jedes Buch, jeder Mensch, jeder Mentor mich auf seine Art und Weise inspiriert hat.

Ich hatte und habe jetzt – so viele Mentoren an meiner Seite. Ich finde, wir können ständig und von allen Menschen sehr viel lernen.

Welches ist dein Lieblingszitat und weshalb?  

Wenn ich nur eins wählen darf, dann wahrscheinlich ein Zitat von Tony Robbins: „Where Focus goes, Enegy flows“. Worauf mein Fokus liegt, dahin fließt auch meine Energie. Dieses Zitat passt einfach immer

Sabina Tschernych: „Der erste Schritt in ein erfolgreiches Leben und Business beginnt bei dir selbst.“

Sabina Tschernych Erfahrungen

Welche Erfahrungen haben Dein Leben grundlegend verändert? 

Da gibt es in der Tat viele, dafür müsste ich wahrscheinlich meine ganze Lebensgeschichte erzählen. Als ich mit zehn Jahren nach Deutschland kam, hat sich vieles in meinem Leben geändert.

Ich stand jeden Tag vor neuen Herausforderungen. Aber auch andere Erlebnisse haben mich geprägt: eine unglückliche Beziehung, in der ich mich total verloren habe, oder eben die Erfahrung, völlig erschöpft von der Arbeit zu sein.

All diese Ereignisse haben ihre Licht- und Schattenseiten. Jede Erfahrung war ein auf ihre Weise ein (Miss)Erfolg. Daher frage ich mich manchmal, ob es so etwas wie Misserfolge überhaupt gibt?

Was hast Du aus diesem Scheitern gelernt?   

Dass alles in mir beginnt. Deshalb sage ich heute auch gerne: „Der erste Schritt in ein erfolgreiches Leben und Business beginnt bei Dir selbst. 

Worin liegt deiner Meinung nach, die größte Herausforderung in der heutigen Zeit? 

Eben genau das: bei sich zu bleiben. In der Welt geschieht so viel, wir werden mit Informationen überladen, unser Kopf wird immer voller.

Auch die Möglichkeiten werden unendlicher, während die Zeit einfach weiterläuft und die Tage nur so verfliegen. Wir werden abgelenkt, mit hohem Druck konfrontiert und die Fristen immer kürzer.

Die Ziele werden höhergesteckt und somit wächst auch das Gefühl, dass es niemals genug sein wird, wodurch wiederum die Unzufriedenheit zunimmt – ein Teufelskreis.  Die größte Herausforderung also: bei sich und in Balance zu bleiben. 

An welchem Punkt im Leben, kommen die Menschen zu dir und mit welchen Problemen? 

Meistens kommen sie, wenn es zu viel zu tun gibt. Wenn der Kopf zu voll ist und sie mit den Dingen nicht mehr hinterherkommen und somit den Überblick über ihr Leben verlieren.  

Konkreter: Sie machen alles auf den letzten Drücker, während die Zeit für Familie und Hobbys zu kurz kommt. Sie sind ständig nur am Machen, erleben häufig extreme Hochs und Tiefs.

Viele fragen sich auch, wie sie alles unter einen Hut bekommen oder in kurzer Zeit mehr schaffen können. Andere kommen gar nicht erst in die Umsetzung, weil sie Dinge gerne aufschieben.

Das passiert gerne bei gefühlter Überforderung, wenn man gar nicht mehr weiß, wo man überhaupt anfangen soll. 

Sabina Tschernych Herausforderungen

Sabina Tschernych: „Jede Herausforderung in deinem Leben prüft wie sehr du dir selbst vertraust.“

Kannst Du uns ein paar Tipps geben wie wir Körper, Geist und Seele im Einklang bringen? 

Sabina Tschernych: Als erstes gilt, sich Klarheit über das eigene Leben zu verschaffen. Dafür kann man einzelne Lebensbereiche betrachten oder erst einmal schauen, welche Bereiche es im Leben überhaupt gibt.

Wunder können bereits bei folgender Frage passieren, die man sich morgens stellen kann: „Wie fühle ich mich heute?“ Bei der Antwort geht es nicht um Oberflächlichkeit, nicht um ein einfaches „gut“ oder „schlecht“, sondern um eine tiefere Beobachtung dessen, was im eigenen Körper vorgeht.

Wie fühlt sich der Körper an? Ist er schlapp oder voller Energie? Und was ist mit der Seele? Was spürt die?  

Bewusstes Hinhören kann unheimlich erleichternd sein. Es geht um Zeit und den Willen, in eine innere Verbindung zu sich selbst zu investieren. 

Du hast sicherlich Methoden, die du einsetzt, wenn du dich schlecht fühlst. Was tust du, wenn dein Energielevel nicht auf dem höchsten Stand ist? Wie bekommst du bessere Laune? 

Das können verschiedene Methoden sein und sie variieren von Tag zu Tag. Besonders liebe ich es, zu spazieren oder zu duschen. Ja, kein Witz! Es gibt mir unendlich viel Energie und ich kann dabei viel loslassen.

Was ist Dein Lieblingsort, um abzutauchen?  

In der Natur oder unter der Dusche. 

Mit welchen Themen, sollten sich die Leser derzeit befassen, um sich persönlich weiterzuentwickeln?  

Immer mit dem, was gerade relevant ist. Ich befasse mich gerade zum Beispiel viel mit Energie. Früher habe ich mich aber mit anderen Dingen beschäftigt.

Am besten fühlt man dafür in sich hinein und beobachtet, was heute besonders wichtig erscheint

Zu welche Themen, wirst Du Dir Fachwissen aneignen und Dich weiterbilden?  

Sabina Tschernych: Weiterhin natürlich im Thema Selbstmanagement. Denn das beinhaltet gleichzeitig so viel: Fokus, Zeitmanagement, Energie, Lebensbalance usw.

Vor allem geht es aber auch um Psychologie, Neurologie und Spiritualität.

Was bedeutet für Dich Spiritualität und Bewusstseinserweiterung?  

Das ist eine spannende Frage. Für mich hat es was mit dem Höheren Selbst zu tun und mit Energie.  

Was tust Du für Deine persönliche Entwicklung?  

Ich bleibe gerne neugierig, wie ein Kind, das stets dazulernt und den Spaß dabei nicht verliert.

Zum Schluss für unsere Leser, wie finden wir unseren spirituellen Weg? 

Auch hier kann ich nur raten: Du findest den Weg, wenn du bei dir bleibst. Dazu kenne ich auch ein passendes Zitat von Buddha: „Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg.“.

Genauso ist es auch mit der Spiritualität. Es gibt keinen Weg. Schon bei sich zu sein oder im Vertrauen zu leben – das ist der Weg. 

Kontakt zu Sabina Tschernych:

Sabina Tschernych Call to Action

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