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Daniela Richter – Wie du mit neuem Selbstbewusstsein deinen Herzensweg gehst

Gibt es etwas in deinem Leben, wovon du schon lange träumst, was du so gern tun würdest oder verändern würdest? Vielleicht in deiner Partnerschaft? Oder in deinem Beruf? Doch du weißt nicht so recht, wie du es anstellen sollst – dir fehlt der Mut, das Selbstbewusstsein, du traust dich nicht aus deiner Komfortzone

Vielleicht bist du sogar noch introvertiert oder sensibel und es fällt dir schwer, aus deiner Haut zu kommen und dich zu öffnen und zu zeigen.

Dann lass mich dir etwas verraten: Mir ging es ganz genauso. Doch heute gehe ich mit neuem Selbstbewusstsein meinen ganz persönlichen Herzensweg, und zwar genauso wie ich bin und auch dann, wenn andere das nicht gut finden. Und du kannst das auch.

Alles was du brauchst, ist ein neues Bewusstsein für dich selbst.

Was heißt es, selbstbewusst zu sein? Was bedeutet Selbstbewusstsein? 

Selbstbewusstsein heißt für mich als Introvertierte nicht, dass du lauter werden musst oder dass du versuchen musst, dich in den Mittelpunkt zu stellen. Dass du anders werden musst. Dass du sorglos sein musst. Es heißt auch nicht, dass du Partykönigin werden musst.

Die Definition für Selbstbewusstsein von Wikipedia ist wie folgt:

„(…) Zum einen wird darunter das aktive, durch innere Denkvorgänge herbeigeführte, Erkennen der eigenen Persönlichkeit verstanden (Selbstbewusstheit, englisch „self-awareness“). Die Frage: „Wer oder was bin ich?“ kann als Ergebnis dieses Denkvorgangs beantwortet werden.

Auch eine passive Zuschreibung, die Attribuierung durch anders denkende Mitglieder der Gruppe, führt zum Erkennen und Definieren der eigenen Person bzw. Persönlichkeit und trägt zur Entwicklung des Selbstwertgefühls bei.

Zum anderen beschreibt Selbstbewusstsein etwas, was im Englischen self-confidence oder self-assurance heißt. Confidence heißt „Vertrauen, Zuversicht“; assurance heißt „Gewissheit, Sicherheit, Vertrauen“.

Ein selbstbewusster Mensch verspürt diese vier Dinge in so starkem Maße, dass er seiner Zukunft relativ optimistisch, angstfrei, sorglos und unbekümmert entgegengeht, also mit einem gut entwickelten Selbstvertrauen.

Allgemein wird Selbstbewusstsein als „das Überzeugtsein von seinen Fähigkeiten, von seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten ausdrückt“ definiert.“

Wie du aus meinen ersten Sätzen schon lesen konntest, ist für mich die Bedeutung von Selbstbewusstsein nicht ganz identisch mit dieser Definition. Sicher zum Teil.

Neues und echtes Selbstbewusstsein bedeutet für mich persönlich und auch in der Zusammenarbeit mit meinen Klientinnen als Wegbegleiterin

  • sich deiner selbst bewusst zu sein
  • ein gutes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen zu haben und dich danach zu verhalten
  • es ist nicht laut, sondern unauffällig und bescheiden
  • es ist die Fähigkeit zu verstehen, wer du bist
  • es ist nicht abhängig von äußeren Einflüssen
  • neues, echtes Selbstbewusstsein kommt aus dir und deiner Einstellung zu dir

Wie wichtig ist Selbstbewusstsein? Wozu ist das gut? 

Selbstvertrauen

Ohne Selbstbewusstsein fehlt dir das Bewusstsein für dich selbst (wie es das Wort ja auch schon sagt). Das heißt, auch wenn das jetzt etwas hart klingt, du machst dich selbst mehr zum Opfer als zur Schöpferin.

Weil du kein klares Bild von dir hast. Es ist verzerrt.

Du erkennst nicht, was wirklich alles in dir steckt. Du bist fokussiert auf die Fehler. Du wirst öfter fremd- statt selbstbestimmt. Du machst dich abhängig von der Meinung anderer und ihrem Verhalten.

Du hast dich in deiner Komfortzone eingerichtet und dich vielleicht sogar schon damit abgefunden, dass mehr für dich einfach nicht möglich ist. Es ist zwar nicht das, was du dir wünschst, aber so schlimm ist es auch wieder nicht. Es ist ok.

Klingt nicht besonders toll, oder? Und schon gar nicht klingt es nach einem Leben, in dem du am Ende dankbar und ohne etwas zu bereuen, die Erde verlässt.

Ich schreibe das so, weil ich ganz genau weiß, wie das ist. Ich war immer sehr schüchtern und zurückhaltend.

Ich hatte oft Angst, etwas falsch zu machen. Etwas zu sagen, was andere doof finden könnten. Ausgelacht zu werden. Ich mochte mein Aussehen, meine Stimme nicht. Ich habe mich immer über meine Leistungen, über sehr gute Noten und Arbeitsergebnisse definiert.

Veränderungen waren mir ein Graus. Und aus meiner gemütlichen Komfortzone herauszukommen war nahezu unmöglich. Es war ein Gefühl des Gefangenseins in mir selbst.

Kennst du das?

Ich war ungefähr so, wie ein Segelboot, das ohne Steuermann (oder -frau) auf dem offenen Meer umhertreibt. Nur angetrieben vom Wind, ohne je selbst irgendeine Richtung anzusteuern.

Ziellos und fremdbestimmt auf einem Meer voller Möglichkeiten. An einem Ufer anzulegen, hätte bedeutet, selbst Verantwortung zu übernehmen, mit Neuem und Unerwarteten konfrontiert zu werden. Es hätte die Gefahr bestanden, das falsche Ufer ausgewählt zu haben und von den anderen Segelbooten verdrängt zu werden.

Doch eines sonnigen Tages wurde das Gefühl immer stärker, dass ich nicht mehr sinnlos umhertreiben will. Dass ich eine Steuerfrau brauche und mir aussuchen möchte, in welche Richtung mein Segelboot treibt und wann und wo es anlegt.

Und so kam ich das erste Mal mit Hypnose in Berührung. Es war eine Hypnose für Selbstbewusstsein. Es war nicht so, dass ich nach der Hypnose ein komplett anderer Mensch gewesen wäre.

Nein, das war auch gar nicht das Ziel und wäre sicher auch nicht gut gewesen für mich.

Doch sie hat mir neue Gedanken geschenkt. Neue Gedanken darüber, wie ich wirklich bin. Diese Hypnose war für mich der Anfang, ein wichtiger Schritt, auf meinem Herzensweg hin zu meinem heutigen Herzens-Business als Wegbegleiterin für introvertierte oder sensible Frauen.

Um nun wieder den Kreis zu schließen, Selbstbewusstsein ist wichtig:

  • um selbstbestimmt deinen ganz persönlichen Herzensweg zu gehen – nicht den der anderen
  • um dich selbst zu finden, deine Stärken und Ressourcen zu kennen
  • um für dich und deine Bedürfnisse einstehen zu können
  • um Grenzen zu setzen
  • um mutiger zu werden
  • um authentisch du selbst sein zu können

Und natürlich beeinflusst Selbstbewusstsein auch deine Ausstrahlung. Weil du mit dir selbst zufriedener bist.

Weil du dich annehmen und lieben kannst – genauso wie du bist. Selbstbewusstsein verbessert deine Ausstrahlung. Und weil du dir selbst bewusst geworden bist, wirst du auch neue Menschen anziehen, die zu dir passen.

Woher kommt Selbstbewusstsein?

Wie kommt es nun, dass manche scheinbar vor Selbstbewusstsein strotzen und andere wiederum viel, viel zu wenig davon haben?

Eins vorweg: Weil jemand äußerlich vor Selbstbewusstsein strotzt oder laut ist, heißt das noch lange nicht, dass die Person wirklich selbstbewusst ist.

Denn oftmals wird so ein Verhalten auch eingesetzt, um von anderen vermeintlich vorhandenen Unzulänglichkeiten abzulenken, etwas zu kompensieren. Deshalb fange gar nicht erst an, dich mit irgendjemandem zu vergleichen oder zu glauben, dass du dich ebenso verhalten müsstest.

Der beste Ratgeber ist hier dein Herz. Werde selbst bewusster und folge deinem Herzen.

Als Baby gibt es für uns nur unsere Bedürfnisse, denen wir Ausdruck verleihen und so versuchen, diese erfüllt zu bekommen. Ohne Rücksicht auf andere. Wir haben ganz einfach unsere Bedürfnisse.

Als Kleinkind entwickelt sich unser Ich-Bewusstsein. Wir wollen immer noch unsere Bedürfnisse erfüllt haben, sind neugierig, wollen die Welt entdecken, ausprobieren. Doch unser Umfeld zeigt uns dabei immer mehr Anforderungen und Grenzen.

Unsere nahen Bezugspersonen, sei es Eltern, Verwandte, Lehrer, andere Kinder etc. sagen etwas zu oder über uns.

Und umso öfter wir etwas hören, umso mehr glauben wir, dass es zu uns gehört. Wenn du immer wieder gesagt bekommst, dass du zu laut bist oder doch mal leise sein sollst, jetzt mal allein spielen sollst, dass du zu dick oder dünn bist, dann glaubst du es.

Wenn sich deine Eltern immer wieder streiten, nachdem du etwas getan hast oder raus aus dem Zimmer bist, lernst du zu glauben, dass sie sich wegen dir streiten. Und weil du das vermeiden möchtest, weil du doch gemocht oder besser gesagt, geliebt werden möchtest, beginnst du dich anzupassen.

Deinen natürlichen Trieb, deine natürlichen Handlungen zu verändern.

So funktioniert es auch im umgekehrten Fall. Wenn z. B. deine Eltern dich unterstützen und dich darin bestärken, Dinge auszuprobieren, wenn sie dir das Gefühl geben, dass sie dich trotzdem lieben, auch wenn du gerade die gute Vase beim Spielen heruntergeschmissen hast oder eine schlechte Schulnote mit nachhause bringst, dann bekommst du ein ganz anderes, positives Bewusstsein für dich selbst.

Ebenso Vorbilder oder prägende Erlebnisse, die wir in unserer Kindheit hatten, spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung unseres Selbstbewusstseins.

Doch egal an welchem Punkt du jetzt gerade im Bezug auf dein Selbstbewusstsein stehst, es ist nicht in Stein gemeißelt. Du kannst jederzeit damit beginnen, dich selbst ganz neu zu entdecken, dich annehmen und lieben zu lernen, selbstbewusster zu werden – für dich und deinen Herzensweg.

Wie kannst du selbstbewusster werden?

Ich verrate dir die Schritte, die ich selbst gegangen bin und die ich in meinen Coachings mit wundervollen Herzens-Frauen gehe:

  1. Finde dein klares Ziel, deine Absicht. Was genau willst du erreichen?
  2. Finde dein Warum. Warum willst du es?
  3. Mache dir ein klares, wundervolles Bild von dir und deinem Ziel.
  4. Lerne deine Stärken, deine Werte und deine Sternstunden (Erfolge) kennen.
  5. Finde deine wahren Bedürfnisse heraus und entwickle Strategien, um diese zu erfüllen.
  6. Schließe Frieden mit deinem inneren Schweinehund.
  7. Verändere dein Mindset, deine Glaubenssätze.
  8. Vergib.
  9. Finde deine Grenzen heraus und lerne sie zu kommunizieren.
  10. Mache dich zum wichtigsten Menschen und sorge gut für dich selbst.
  11. Sende neue Körpersignale aus.
  12. Erweitere dein Wissensspektrum.
  13. Probiere neue Handlungen aus.
  14. Mache die ersten kleinen Schritte auf deinem Herzensweg.
  15. Sei geduldig mit dir.

Quick-Tipp für einen schnellen Selbstbewusstseins-Push:

Du kannst deinen Körper nutzen, um dein Selbstbewusstsein zu steigern. Eine meiner liebsten Übungen, die ich selbst auch vor wichtigen Gesprächen durchführe, ist die Power-Pose.

Immer wieder eine selbstbewusste Körperhaltung zu üben, ist deshalb so powervoll, weil eine Person mit einer solchen Haltung allein aufgrund dieser nachgewiesenermaßen weniger Angst hat, risikofreudiger ist, höhere Testosteron- und niedrigere Stresshormonwerte hat.

Auf deinem Weg zu deinem neuen Selbstbewusstsein kannst du dir genau das zunutze machen. Denn schon nach 2-minütigem Power-Posen konnte die amerikanische Sozialpsychologin Amy Cuddy nachweisen, dass sich das Testosteron (Dominanzhormon) um 20 % erhöht und das Cortisol (Stresshormon) um 25 % gesenkt hat.

So funktioniert die Power-Pose:

  • Stelle dich aufrecht hin und deine Füße schulterbreit auseinander.
  • Stütze deine Hände im Beckenbereich ab. Der Daumen zeigt dabei nach hinten, die Finger nach vorne. Ja, so als würdest du deine Hände in die Hüften stemmen, wenn du aufgebracht bist.
  • Richte deinen Oberkörper weiter auf, rolle die Schultern entspannt nach hinten. Hebe dein Brustbein noch etwas weiter nach oben.
  • Auch dein Kopf ist gerade nach oben strebend. Dein Blick geradeaus gerichtet.
  • Bleibe nun mindestens 2 Minuten in dieser Haltung stehen.
  • Atme dabei tief und entspannt in den Bauch.

Danach gehst du wieder unter deine Mitmenschen. Prüfe mal für dich, wie du dich jetzt fühlst und was anders ist.

Wie zeigt sich Selbstbewusstsein? Woran merkst du, dass du selbstbewusster geworden bist?

Das ist bei jedem Menschen etwas anders, doch ich verrate dir gern wie es bei mir war.

Ich selbst zähle mich zu den harmoniebedürftigen Menschen. Ich habe immer versucht, jeglichen Streit zu vermeiden. Für die Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung habe ich selbst lieber zurückgesteckt, als meine wirkliche Meinung zu sagen.

Mein erster Aha-Moment war der Abend, als mein Freund bei einem Streit (!!!!) zu mir sagte oder bzw. mich fragte, wieso ich auf einmal so streitfreudig sei. Da wusste ich, die Arbeit mit meinem Unterbewusstsein an meinem Selbstbewusstsein wirkt.

Da habe ich das erste Mal gemerkt, dass ich nicht mehr so viel Angst habe, meine Meinung zu sagen, sondern es einfach tue – auch wenn es bedeutet, dass es eine Diskussion oder gar einen Streit gibt. Natürlich war es nicht das Ziel, streitlustig zu werden.

Doch das Ziel war es, selbstbewusster zu werden und damit auch mal meine Meinung sagen zu können, ohne selbst zurückzustecken.

Wenn du auf diesem Weg antrittst, wenn du beginnst mit neuem Selbstbewusstsein deinen Herzensweg zu gehen, dann werden Menschen überrascht sein, weil du plötzlich etwas sagst oder tust, was du zuvor nie gesagt oder getan hast (wie bei mir mit dem Streiten). Manche Menschen werden irritiert sein. Manche werden es gut finden, wieder manche nicht.

Doch ich möchte dir eins sagen: Es lohnt sich, diesen Weg zu gehen. Es lohnt sich, Steuerfrau auf deinem Segelboot zu werden und die Welt neu zu entdecken. DICH neu zu entdecken.

Es lohnt sich, den Horizont nicht als Ende zu betrachten, sondern als Anfang von so vielen neuen Möglichkeiten.

Die Frage ist nur: Bist du bereit?

Über Daniela Richter

Daniela Richter Selbstbewusstsein

Ich bin Daniela Richter. Vor mittlerweile 7 Jahren hat mein Weg begonnen, mich bewusst mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen. Als Introvertierte hatte ich immer das Gefühl, nicht richtig zu sein, wie ich bin.

Ich hatte wenig Selbstbewusstsein.

Ich habe damals begonnen, Bücher und Seminare aufzusaugen und mir Unterstützung zuerst durch Hypnose und später durch weitere Coaches zu holen.

Heute bin ich immer noch introvertiert, aber mein Selbstbild und mein Selbstbewusstsein sind nicht mehr zu vergleichen. Heute stehe ich zu mir und gehe meinen Herzensweg. Und wenn das für mich selbst möglich ist – warum dann nicht auch für dich?

Und so bin ich 2018 mit meinem Herzens-Business „Horizont-Coaching Daniela Richter“ gestartet, mit dem ich wundervollen Frauen helfe, ihr Potenzial zu entdecken, sich selbst bewusst zu werden, sich lieben zu lernen, ihren ganz persönlichen Sinn zu finden, damit auch sie ihren Herzensweg gehen können.

Wenn du mehr über mich erfahren möchtest, schreibe mir gern eine E-Mail oder besuche mich auf einer meiner Seiten:

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