Mindset

Schrittweise zu mehr Selbstbewusstsein: Tipps und Übungen

Souveräner sein, sich mehr trauen – wer wünscht sich das nicht hin und wieder? Manche Menschen strahlen ganz mühelos ein Selbstbewusstsein aus, um das sie jeder beneidet, während andere sich oft wünschen, in einer bestimmten Situation oder im Umgang mit schwierigen Menschen entschiedener aufgetreten zu sein.  

Bei einem solchen gesunden Selbstbewusstsein geht es nicht wirklich darum, sich seiner selbst bewusst zu sein. Gemeint ist eher ein Gefühl von Selbstwert, das auch in widrigen Situationen nicht leicht ins Wanken zu bringen ist.  

Woher kommt Selbstbewusstsein? 

Woher kommt Selbstbewusstsein

Neue Studien legen nahe, dass die Grundlage für das Selbstwertgefühl schon in den frühesten Lebensjahren gelegt wird – lange vor dem Schuleintritt.

Hauptsächlich sind es die Eltern und Mitglieder der Kernfamilie, die fördern oder schaden.

Wer sein Kind grundsätzlich über den grünen Klee lobt, schadet ihm genauso wie ein Elternteil, der Leistung und Kenntnisse nicht anerkennt. Zum angeeigneten Selbstbewusstsein gehört auch die Erkenntnis, dass Fehler und Scheitern nicht die ganze Person infrage stellen.

Auch das können Eltern vermitteln – indem nicht das Kind, sondern nur ein bestimmtes Verhalten kritisiert und konkrete Lösungsvorschläge gemacht werden.  

Mit Tipps und Übungen zu mehr Selbstbewusstsein  

Tipps und Übungen zu mehr Selbstbewusstseinn

Wer in seinen frühen Jahren kein oder zu wenig Selbstbewusstsein entwickelt hat, muss deshalb nicht verzweifeln, denn auch das Selbstwertgefühl kann man erlernen und steigern.

Neben psychologischen Kniffen helfen dabei körperliche Übungen! 

Haltung bewahren:

Menschen mit viel Selbstvertrauen erkennt man schon an ihrem Auftreten. Sie halten sich gerade, tragen den Kopf hoch, blicken ihr Gegenüber direkt an.

Interessant daran ist, dass diese Körperhaltung, ganz bewusst eingenommen, sofort eine Veränderung der Selbstwahrnehmung bewirkt.

Natürlich braucht es seine Zeit, bis der „aufrechte Gang“ in Fleisch und Blut übergeht, doch es lohnt sich, sich bewusst darauf zu kontrollieren und vor dem Spiegel zu üben.

Auch nervöse Gesten, wie das Herumspielen an den Haaren oder das Kneten der Hände kann man sich regelrecht abtrainieren und strahlt so mehr Souveränität aus. 

Ängsten entgegentreten:

Mangelndes Selbstbewusstsein ist meist verknüpft mit der Vorstellung, nicht gut genug zu sein, etwas nicht zu können oder sogar regelrecht Angst zu haben vor bestimmten Situationen/Personen.

Ganz Mutige können den Stier bei den Hörnern packen und sich ihren Ängsten aussetzen. Klappt das nicht, helfen Atemübungen.

Wann immer eine Situation auftritt, die das Selbstvertrauen bedroht, langsam und tief ein- und ausatmen und bis dreißig zählen. Das gibt Körper und Geist Zeit, sich zu entspannen. 

Stärken betonen und feiern:

Wer immer das Gefühl hat, etwas nicht zu können, vergisst dabei oft die eigenen Stärken und Kenntnisse.

Ein weiterer Schritt zu einem gesunden Selbstbewusstsein ist deshalb auch die Frage, was man denn richtig gut kann. Wem das nicht reicht, der kann seine Skills ergänzen, etwa durch eine Weiterbildung, einen Kurs oder ein Hobby.

Wer an seinem beruflichen Werdegang oder am Studium zweifelt, sollte nicht einfach hinschmeißen, sondern sich kompetente Hilfe holen, etwa einen erfahrenen Ghostwriter eine Hausarbeit schreiben lassen, davon lernen und in Zukunft selbst besser zu schreiben.

Für den Anfang macht es auch Sinn, Listen mit den eigenen Stärken zu machen. 

Den Freundeskreis abklopfen:

Menschen mit geringem Selbstbewusstsein haben nicht selten zu allem anderen auch noch die falschen Freunde.

Das sind in diesem Fall alle, die mit ständiger Kritik oder falschen Komplimenten ein ohnehin geringes Selbstvertrauen noch weiter mindern – natürlich, um sich selbst dadurch besser zu fühlen.

Wer sich von solchen toxischen Freunden trennt, fährt damit auf lange Sicht besser – und selbstbewusster.  

Fazit:

Selbstbewusstsein ist etwas, das man sich aneignen kann.

Mit unseren Tipps geht das nicht über Nacht, aber doch in spürbaren Schritten, die sich schon nach einigen Wochen auszahlen. 

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