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Studie ermittelt: Wo wohnen die Reichen der Reichen und wie verbringen sie ihre Freizeit?

Stell dir mal vor, du wärst superreich. Damit meine ich nicht, dass du ein paar hunderttausend Euro auf dem Sparbuch hast. Ich rede von mehreren Milliarden, die du dein Eigen nennst. Was würdest du den ganzen Tag über machen, was wären deine Hobbies und was würdest du in deiner Freizeit unternehmen? Diesen und weiteren Fragen ist eine aktuelle Studie nachgegangen.

Was verdienen die Superreichen also, wo wohnen sie und wie gestalten sie ihre Freizeit?

Laut dem Research-Unternehmen „Wealth-X“ gibt es aktuell so viele Superreiche wie niemals zuvor. Allein im vergangenen Jahr ist die Anzahl der Milliardäre weltweit um mehr als sechs Prozent angestiegen! Dabei brechen sie einen Rekord nach dem anderen: Ende 2015 gab es exakt 2.473 Personen auf der Welt, die mehr als eine Milliarde Dollar besitzen. Summiert man das Vermögen dieser Personen, kommt man auf den unglaublichen Betrag von 7,7 Billionen Dollar, also ausgeschrieben 7.700.000.000.000 US-Dollar! Diese Summe ist höher als das Bruttoinlandsprodukt aller Staaten auf der ganzen Welt – ausgenommen China und USA.

Wo leben die meisten Milliardäre?

Mehr als 1.000 der weltweiten Milliardäre haben es sich im Nahen Osten, Afrika und Europa gemütlich gemacht. Allein in den USA leben aktuell 782 Superreiche. In Fernost wächst die Anzahl der Milliardäre übrigens am schnellsten. Aktuell leben hier 678 Personen, die mehr als eine Milliarde Dollar besitzen.

Darf es noch ein bisschen mehr sein?

Reich erben und dann die Füße hochlegen? Dies ist für die Mehrheit der Superreichen keine Option. Getreu der Devise „Wer rastet, der rostet“ versuchen sie den lieben langen Tag ihr Vermögen weiter zu mehren. Die meisten Milliardäre kümmern sich daher um ihre Unternehmen und/oder möchten etwas Eigenes aufbauen. Übrigens konnten 87 Prozent der aktuellen Superreichen ihr Vermögen durch eigene Arbeit aufbauen, nur 13 Prozent dürfen sich auf den Lorbeeren der Familie ausruhen.

Spannend: Die Mehrheit der Milliardäre hat auf dem Weg zum Reichtum ein Studium hinter sich gebracht; die meisten (knapp über 70 Prozent) jedoch „nur“ mit einem Bachelor-Abschluss. 22 Prozent entschieden sich dazu, das Studium mit dem Master abzuschließen. Als echte Kaderschmieden für Milliardäre gelten übrigens die Elite-Universitäten Standford und Harvard.

Mehr Männlein oder Weiblein?

Es existiert tatsächlich ein Unterschied zwischen Milliardärinnen und Milliardären – und damit meine ich nicht anatomische Eigenschaften. So gibt es achtmal so viele Milliardäre wie weibliche Superreiche. Durchschnittlich sind die 294 Milliardärinnen etwas über 62 Jahre alt, die männlichen Artgenossen hingegen im Durchschnitt ein Jahr älter. Das Gesamtvermögen der reichen Damen beträgt etwa 876 Milliarden US-Dollar.

Die Mehrheit der Milliardäre, nämlich mehr als 85 Prozent, ist verheiratet. Unter den weiblichen Superreichen ist die Anzahl der Witwen mit 22 Prozent relativ groß – sich „ins gemachte Nest zu setzen“ ist also für Männer eher möglich als für Frauen. Bei den männlichen Milliardären ist der Markt hingegen weitgehend abgegrast: So gibt es kaum männliche Witwer, die mehr als eine Milliarde Dollar auf ihrem Konto haben. Grundsätzlich sind die Superreichen dieser Welt echte Familienmenschen und haben im Schnitt drei Kinder.

Was treiben die Reichsten der Reichen in ihrer Freizeit?

Die Philanthropie – also die Menschenliebe – ist das beliebteste Hobby der Superreichen dieser Erde. Hiermit beschäftigen sich nicht weniger als 56 Prozent der Milliardäre. Themen wie Wein, Spirituosen, Politik, Mode, Kunst und Reisen rangieren erst weit dahinter. Für etwa 15 Prozent der Milliardäre steht die Gesundheit sehr weit oben; ähnliche Werte können Fußball und Autos erreichen. Uhren und Skifahren rangieren übrigens auf den hintersten Plätzen in der Umfrage.

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