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Wie ich in 3 Schritten zum Job kam, den ich liebe

Hallo, ich bin Aljoscha von psychologie-einfach.de!
Nach der netten Einladung von Julia vom Mindstyle Magazin schreibe ich für Dich heute diesen Artikel!

In diesem Artikel möchte ich dir von meinem Werdegang erzählen. Meinem Weg, wie ich meinen persönlichen Traumberuf gefunden und in mein Leben integriert habe. Und wie du das auch hinbekommst. Denn ich musste meinen Traumjob tatsächlich erst finden. Er ist mir nicht über Nacht zugeflogen. Alles fing damit an, dass ich vor meiner Studienwahl die Entscheidung getroffen hatte: „Ich will gutes Geld verdienen und ich will einen sicheren Job!“

Schon während des Studiums merkte ich schnell, dass Wirtschaftsinformatik nicht mein Thema war. Zwar schön und gut, aber ich war nicht leidenschaftlich bei der Sache. Oft fühlte ich mich auch ein wenig fehl am Platz. Das änderte sich nicht, als ich dann nach dem abgeschlossenen Studium begann, zu arbeiten.

Ich saß von Montag bis Freitag in meinem bequemen Ledersessel, programmierte an einem formschön-eleganten Apple Notebook und die Euros floßen monatlich in mein Bankkonto wie das heiße Bad, das man sich einlässt.
So weit, so gut! Aber ich war nicht leidenschaftlich bei der Sache. Und dann passierte plötzlich etwas!

 

Nämlich Schritt 1 zu meinem Traumjob.

Dadurch, dass ich mich nach der Arbeit immer mit Büchern zu bewusster Lebensgestaltung befasste, entdeckte ich nun eine Möglichkeit, wie ich mich endlich von den Fesseln des Bequemen-Ledersessel-Alltags lösen könnte:
Ich entdeckte die Möglichkeit, dass das Leben viele Möglichkeiten bereithält! Ich entdeckte die wundersame Idee, dass ein Menschenleben keine Grenzen hat und ich mir mein Leben genau so gestalten kann, wie ich es für richtig empfinde.

Und genau das war der 1. Schritt: fest von der Idee überzeugt zu sein, dass ich mir meinen ganz persönlichen Traumjob selbst gestalten kann.

Kommen wir zu Schritt 2. Der Findungsphase.

Ich bin davon überzeugt, dass wir nie von Anfang an genau wissen, was wir eigentlich wollen. Vielmehr habe ich gelernt, dass wir unsere Interessen, unsere persönlichen Vorlieben erst mit der Zeit finden. Uns einfach mal wild ins Leben schmeißen müssen, um für uns selbst zu erkennen, was uns am meisten Spaß bereitet. Wir müssen AUSPROBIEREN!!! Ich nenne dieses Ausprobieren auch den „Raffinierungsprozess“, wo wir eine Ursprungsidee so weiterentwickeln müssen, bis wir mit dem Endergebnis zufrieden sind.

Meine Ursprungsidee war es zum Beispiel, dass mein Traumjob Blogger sein würde, der mit dem geschriebenen und gesprochenen Wort hilft, die Welt zu verbessern. Also probierte ich aus und gründete psychologie-einfach.de! Ich verfasste zahlreiche Artikel, schrieb ein Buch, produzierte daraus ein Hörbuch und sogar ein Videokurs ist in dieser Lebensphase entstanden!

„Wähle eine Arbeit, die du liebst, und du musst keinen Tag mehr in deinem Leben arbeiten.“

Hatte ich hier meinen 2. Schritt, „die Findungsphase“ also schon abgeschlossen? NEIN!

Darum heißt es ja auch die Findungsphase! In dieser Phase probieren wir aus! Wir machen das, was uns als Erstes in den Kopf kommt! Das, wovon wir denken, dass es uns glücklich machen wird. Wir fangen damit an und machen das nebenbei zu unserer eigentlichen Arbeit von der wir wegkommen wollen. Wir testen in dieser Phase, ob uns diese neue Art der Arbeit mehr erfüllt, als die alte. Und wenn sie das nicht tut, dann ist die Findungsphase noch nicht abgeschlossen!

Dann probieren wir einfach weiter aus!

In der Zeit als Blogger für psychologie-einfach.de von Anfang 2014 bis Ende 2016 habe ich viel über mich selbst gelernt. Ich bin immer meiner inneren Stimme gefolgt und habe getan, was sich für mich richtig angefühlt hat. Aber es kam die Zeit, wo ich die Aktivität auf psychologie-einfach.de nur noch auf ein Minimum beschränkt habe. Ganz einfach deswegen, weil ich eine weitere Art der Arbeit für mich entdeckt hatte, die mir noch mehr Spaß bereitete!

Die Videografie.

Das Aufnehmen von Bildmaterial mit einer Videokamera und das anschließende Schneiden dieses Materials zu einem knackigen Video. Was mich zum Schritt 3 meines Traumjobs gebracht hat. Das Entwickeln meiner Leidenschaft zu einer Geldquelle. Ja, ich bin endlich auf etwas gestoßen, das ich leidenschaftlich gerne mache. Endlich!
Das Produzieren von Videos kommt mir nicht mehr als Arbeit vor. Ich mache es gerne!

Ich weiß jetzt über mich, dass ich vor allem ein visueller Typ bin und dass mich visuell-Schönes erfüllt und glücklich macht, wenn ich es mit anderen teilen kann. Also habe ich mir überlegt, wie ich meine Leidenschaft zu Geld machen könnte. Und erst hier beginnt die eigentliche Arbeit! Denn das Schwierigste von allem ist es, seine eigenen Interessen mit den Interessen eines potentiellen Geldgebers zu vereinen. Denn nur DIE Art von Arbeit kann fortbestehen, die auch finanziell entlohnt wird.

Holen wir ein bisschen aus. Denn als Basis ist es wichtig zu verstehen, was genau ein „Wert“ ist.
Für einen Menschen hat etwas einen Wert, das er haben möchte. Wenn ich künstlerisch mit meinen Videos aktiv bin, dann mache ich ja in erster Linie das, was mir selbst Spaß bereitet. Nur muss das nicht zwangsläufig bedeuten, dass ein potentieller Geldgeber auch daran Spaß empfindet. Er will in erster Linie ein Video, das ER haben möchte. Das Video muss für IHN einen Wert haben.

Also habe ich mir als Videograf immer bewusst nur die bezahlten Projekte herausgesucht, die mich selbst interessiert haben! Ich habe bezahlte Videos für DJs produziert, für Musiker, Tänzer, Festivals, Hochzeiten und Sportevents. Alles Themen und Drehorte, auf die ich selbst Lust hatte.

Der 3. Schritt auf dem Weg zum Traumjob ist es also, den Spagat zu finden, der es dir ermöglicht, mit deiner Leidenschaft jemand anderem etwas Gutes tun zu können. Mit deiner Leidenschaft einen Wert zu schaffen, den ein Geldgeber haben möchte. Ich bin ganz ehrlich zu dir. Zum Zeitpunkt, zu dem ich diesen Artikel schreibe, bin ich noch kein hauptberuflich-selbstständiger Videograf.

Ich mache das nach wie vor nur nebenbei, weil ich diese Leidenschaft noch nicht lange für mich entdeckt habe. Aber ich habe mir bereits etwas aufgebaut und ich bin auf dem besten Weg, das in Zukunft auch rund um die Uhr machen zu können. Denn ich bin bereits die notwendigen Schritte gegangen, um mir meinen eigenen, ganz persönlichen Traumjob zu gestalten.

 

Und ich hoffe, du schaffst das mit dieser Anleitung auch!

Dein Aljoscha


Über den Autor:
Aljoscha ist Gründer von psychologie-einfach.de und ist im Prozess, sich sein Leben genau so zu gestalten, wie er es haben möchte. Besuche ihn doch mal auf seinen Webseiten oder Social Media Kanälen! Er wird sich sicherlich freuen!

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