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Vom Morgenmuffel zum Frühstarter – morgens besser aus dem Bett kommen

Geht es dir auch so, dass du kein Morgenmensch bist und entsprechend lange brauchst, um früh am Tag in Schwung zu kommen? Dann bist du kein Einzelfall, denn Millionen Menschen hierzulande geht es nicht anders. Jedoch steckt oftmals mehr Wahrheit hinter dem Sprichwort „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ als du vielleicht denkst. Nicht ohne Grund sind die meisten erfolgreichen Menschen Frühaufsteher, einfach weil sie die Möglichkeiten, die ein neuer Tag bietet, effektiver nutzen können.

Vielleicht denkst du dir an dieser Stelle, dass du es niemals schaffen wirst, zu einem echten Frühstarter zu werden. Doch mit den folgenden sieben Tricks und Tipps wird es auch dir gelingen, morgens besser aus dem Bett zu kommen und jeden Morgen erfolgreich in den neuen Tag zu starten.

Tipp 1: Wo steht dein Wecker?

Achte genau auf die Position deines Weckers. Wenn du ihn ans Ende deines Schlafzimmers stellst, schlägst du der verlockenden Versuchung, nur noch „zehn Minuten lang“ im Bett zu bleiben, ein Schnippchen. Wenn du gezwungen bist, dich aus dem Bett zu erheben, um den Wecker abzustellen, wird es dir leichter fallen, wach zu bleiben und endgültig aufzustehen.

Tipp 2: Achte auf Regelmäßigkeit

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Durch regelmäßige Schlafgewohnheiten wird es für deinen Körper einfacher, morgens aufzustehen. Wenn du jeden Tag zu etwa derselben Zeit am Abend ins Bett gehst und morgens zur selben Zeit aufstehst, wird sich dein Körper recht schnell darauf einstellen. Abends wirst du dann angenehm müde sein und morgens gut und fit aus dem Bett kommen. Wenn du dir ein regelmäßiges Schlafmuster angewöhnen möchtest, achte darauf, dieses Schlafmuster 30 Tage lang zu wiederholen. Dein Körper wird sich daran gewöhnen und seine inneren Zellprozesse darauf einstellen.

Tipp 3: Mit der Sonnenuhr aufwachen

Sobald Lichtstrahlen auf die Netzhaut in deinem Auge treffen, verringert sich in deinem Körper die Produktion von Melanin. Dieses Hormon ist für deinen Schlaf und deinen Schlaf-Wach-Rhythmus sehr wichtig. Hierdurch wirst du abends müde und deine Körpertemperatur wird während der Nachtruhe abgesenkt. Natürliches Sonnenlicht am Morgen sorgt für hormonelle Veränderungen in deinem Körper. Das Sonnenlicht hilft dabei, deinen Körper auf natürliche Weise zu wecken. Zudem wird hierdurch die Produktion von Serotonin in deinem Körper erhöht.

Auch in den Wintermonaten, in denen Sonnenstunden eher Mangelware sind – vor allem früh am Morgen – kannst du mit natürlichem Licht geweckt werden. Möglich macht dies eine Sonnenuhr. Vor dem Klingeln des Weckers wird diese langsam hell, sodass sich dein Körper auf den Aufwachprozess einstellen kann und langsam wach wird.

Tipp 4: Ein Glas Wasser am Morgen als Aufwach-Elixier

Du wirst es kaum glauben, aber ein einfaches Glas Wasser am Morgen wird deinen Körper beleben und ihn aufwecken. Mit dem Wasser gibst du deinem Körper Feuchtigkeit und hilfst ihm dabei, den während der Nacht entstandenen Wassermangel auszugleichen. Gleichzeitig reinigt das Wasser deinen Körper, unterstützt den Verdauungsprozess, regt deinen Stoffwechsel an und sorgt für mehr Energie.

Zusätzlich kannst du verschiedene natürliche Zutaten in das Wasser geben, um deinen Körper mit zusätzlichen Nährstoffen zu versorgen. Sehr gut eignet sich morgens Zitronenwasser. Gib hierzu den frischgepressten Saft einer halben Zitrone in ein Glas mit warmem Wasser, vermische dies und trinke es direkt nach dem Aufstehen. Dies klingt vielleicht etwas ungewöhnlich, wird deinem Körper aber dabei helfen, schneller in die Gänge zu kommen.

Tipp 5: Steigere deine Schlafqualität

Deinem Körper wird es nach einem erholsamen und guten Schlaf sehr viel leichter fallen, schnell auf Touren zu kommen. Achte für einen erholsamen Schlaf auf die Zimmertemperatur in deinem Schlafzimmer. Diese sollte etwa bei 18 Grad liegen. Außerdem sollte dein Schlafzimmer ganz dunkel sein. Warum? Lichtstrahlen während der Nacht stören die Produktion von Melatonin in deinem Körper.

Achte zudem darauf, abends fettige Speisen, Rauchen, Koffein und Alkohol zu vermeiden. Ebenso sollten sich keine elektronischen Geräte in deinem Schlafzimmer befinden, denn diese strahlen ein blaues Licht aus, was die Schlafqualität verschlechtert und zu Einschlafstörungen führen kann.

Tipp 6: Setze dir attraktive Ziele

Denke jeden Morgen daran, dass jeder neue Tag ein guter Tag wird und ein Geschenk ist. Wenn du für den Tag Pläne und entsprechende Motivation hast, wirst du leichter aus dem Bett kommen. Schreibe dir am Vorabend Ziele auf; diese geben dir Vorfreude auf den neuen Tag und helfen dir dabei, leichter aus dem Bett zu kommen.

Tipp 7: Schenk dem neuen Tag ein Lächeln

Wenn du aus dem Bett aufgestanden bist, dich aber noch nicht fit fühlst, dann stell dich aufrecht hin, lächle breit und atme fünfmal tief ein und aus. Hierdurch versorgst du dein Gehirn und deinen Körper mit ausreichend Sauerstoff, regst deinen Stoffwechsel an und sorgst für die Ausschüttung von Glückshormonen. Hierdurch wird dein Körper schneller wach und deine Sinne und dein Geist werden belebt.

frühaufsteher

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